Europa blickt auf Österreich

 

Im Rahmen der Wahlrechtsreform 2007 hat der österreichische Nationalrat mehrstimmig (SPÖ, ÖVP, Grüne und BZÖ dafür, FPÖ dagegen) die bundesweite Senkung des Wahlalters für das aktive Wahlrecht auf 16 Jahre beschlossen. Eingeschlossen bei der Wahlaltersenkung sind Nationalratswahlen, Bundespräsidentschaftswahlen sowie Wahlen der Abgeordneten des Europäischen Parlaments. Österreich nimmt damit innerhalb Europas eine Vorreiterrolle ein. Das passive Wahlalter wurde von 19 auf 18 Jahre herabgesetzt, ausgenommen die Wahl des Bundespräsidenten bzw. der Bundespräsidentin, bei der nach wie vor eine Kandidatur ab 35 Jahren möglich ist. Wählen ab 16 gilt zudem für Elemente der direkten Demokratie: Volksabstimmungen, Volksbegehren und Volksbefragungen.

 

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Mittwoch, März 02, 2016